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Familie, Verantwortung… und das Schuldgefühl, über das niemand spricht

Wenn sich kein Ort richtig anfühlt

Was passiert, wenn Arbeit, Familie und Verantwortung gleichzeitig in verschiedene Richtungen ziehen?

Das Gefühl, nie genug zu tun

Haben Sie jemals das Gefühl gehabt, dass das, was Sie tun, nie ausreicht?

Nicht bei der Arbeit.
Nicht zu Hause.
Nicht als Mutter oder Vater.

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich als alleinerziehende Mutter gleichzeitig ein Unternehmen führte.

Das war nicht nur herausfordernd. Es war intensiv.

Wenn ich bei der Arbeit war, voll konzentriert, war da immer ein Gedanke im Hintergrund:
„Was ist, wenn eines meiner Kinder mich gerade braucht?"

Wenn ich zu Hause oder bei einer Schulveranstaltung war, kam der nächste Gedanke:
„Ich sollte diesem Kunden jetzt antworten."

Egal wo ich war, ein Teil von mir hatte das Gefühl, woanders sein zu müssen.

Und damit kam etwas Schweres dazu: Schuldgefühle.

Verstehen, was darunter lag

Durch die Moderne Chirologie habe ich später etwas Wichtiges über mich selbst verstanden.

In meinen Fingerabdrücken gibt es ein starkes Thema rund um Familie.
Dieser Bereich ist mir nicht nur wichtig. Er ist tief verankert.

Da war auch eine weitere Ebene, verbunden mit Verantwortung und der inneren Botschaft:
„Ich tue nicht genug."
„Ich bin keine gute Mutter."

Zu jener Zeit spürte ich das sehr stark, auch wenn ich bereits alles gab, was ich konnte.

Der Moment, in dem sich etwas veränderte

Eines Tages, während eines Workshops in Logosynthese®, sagte eine Trainerin etwas Einfaches und Kraftvolles:

Du befandest dich im Überlebensmodus.

In diesem Moment verschob sich etwas.

Ich erkannte: Ich habe nicht versagt.
Ich habe mich angepasst.
Ich habe das Beste getan, was ich mit den damaligen Ressourcen tun konnte.

Und vielleicht das Wichtigste: Ich konnte mir selbst vergeben.

Mit mehr Wahrheit zurückblicken

Wie oft beurteilen wir unsere Vergangenheit mit dem Bewusstsein von heute, anstatt mit der Realität von damals?

Vielleicht lautet die Frage nicht: „Habe ich alles richtig gemacht?"

Vielleicht ist es: „Habe ich in diesem Moment das Beste getan, was mir möglich war?"

Eine Frage für dich

Kennst du dieses Schuldgefühl – das Gefühl, immer am falschen Ort zu sein?

Wenn du heute zurückblickst, kannst du dir erlauben, es anders zu sehen?

Die eigene Geschichte mit mehr Mitgefühl tragen

Du musst die Vergangenheit nicht mit demselben Gewicht weitertragen.

Manchmal verändert ein mitfühlenderer Blick alles. Lass uns darüber sprechen.